jakobsweg2

Zu Fuß?
Klar! Auf dem Jakobsweg – 2. Etappe – vom 8. bis 16. August 2009!


Wir gehen nicht mit Hape Kerkeling, nicht mit Alltours, sondern mit Freunden und Weggefährten.
Letztes Jahr haben wir den Weg begonnen. Die erste Etappe, also Jakobsweg 1.0, ging von Aachen bis Tilff. Da gings nicht mehr weiter!

Warum und was das gemeinsame Gehen macht und ausmacht, kannst Du hier lesen: http://www.kafarnaum.de/?p=247

Diese Jahr fangen wir da an, wo letztes Jahr Ende war.
Und nächstes Jahr fangen wir da an, wo dieses Jahr Ende sein wird.
Das übernächste Jahr fangen wir da an, wo nächstes Jahr Ende sein wird.
Überübernächstes Jahr fangen wir da an, wo übernächstes Jahr Ende sein wird….
bis wir einmal ankommen!
Jedes Jahr eine Woche Aufbruch und Unterwegs sein, Grenzen erfahren, Weite spüren, alles, was zum Pilgern dazu gehört.
Mal grob gerechnet wäre der Weg auf diese Weise, also jedes Jahr 9 Tage, in 15 Jahren am Ziel.
Mal grob gerechnet…

Wir wählen in diesem Jahr für die zweite Etappe wieder die Via Mosana, also den Maasweg. Er führt von Aachen über Lüttich und Namur nach Dinant und dann weiter im nächsten Jahr von Dinant über Bruly an der französichen Grenze Richtung Reims.
Und dann das Jahr………Paris…….logo1
Wir werden sehen – wir werden gehen.

Die Via Mosana ist seit dem frühen Mittelalter ein wichtiger Pilgerweg gewesen, in unseren Tagen aber erst langsam wieder erwacht. Der Weg über Maastricht und Brüssel ist bekannter. Hier kann man ab Maastricht schon fast an jeder zweiten Etappenstadt eine Pilgerherberge moderner Prägung finden.
Der Weg über Lüttich und Namur bietet diesen Luxus und diese „Sicherheit“ nicht. Dafür erzählen viele Pilgerberichte unserer Tage von der beeindruckenden Gastfreundschaft auf diesem Weg bei den Menschen in den Städten und Dörfern, die Wiesen zum Camping, Scheunen zum Schlafen, und Gästezimmer zum Erholen vom Tagesweg anbieten und zur Verfügung stellen. Und schließlich gibt es auch noch Klöster auf dem Weg, wie die Abtei Leffe, die fast froh sind, wenn sie Pilger beherbergen dürfen.
Die Tagesetappen liegen alle um die 20 km. Wir werden mit sehr wenig Gepäck laufen, eben gerade dem Notwendigen an Kleidung und Sanitärsachen, Trinkflasche, Becher und Teller, Schlafsack und Isomatte. Was man nicht unbedingt braucht, kann und soll daheim bleiben. Zelte, Tagesproviant und Kochsachen werden auf alle verteilt. Schon beim Packen des Rucksacks beginnt die Pilgerfahrt: Was brauche ich eigentlich?!pilgerausweis1
Jeder Pilger bekommt einen Pilgerausweis. Der erste Stempel wird vom Aachener Dom sein, in dessen Schatten wir starten. An jedem Tagesziel werden wir uns einen Stempel in unsere Ausweise besorgen. Eine Muschel am Wanderstab, am Rucksack oder an der Mütze wird uns kenntlich machen. Und dann … Ich bin gespannt und sehr hoffnungsfroh.

Also, wer geht mit?

kafarna:u(m)nterwegs
auf dem Jakobsweg vom 2. bis 9. August 2008
2. Etappe: Tilff – Leffe

1. Tag – Samstag: Wir fahren mit dem Zug nach Lüttich. Hier verbringen wir den Tag und Abend, übernachten in der Jugendherberge.
2. Tag – Montag von Lüttich / Tilff nach Esneux (ca. 19 km)
Wir werden mit dem Zug bis Tilff fahren – hier auf dem Bahnsteig endete der Weg im letzten Jahr.
Von Tilff wandern wir entlang des Flusses nach Esneux. Quartier ist dort der Campingplatz oder eine Bauernwiese.
3. Tag – Dienstag von Esneux nach Villers-le-Temple (ca. 20 km)
Es geht wieder mit dem notwendigen früh los und führt uns über Amostrenne, Bonsgnee, St. Severin nach Villers-le-Temple. Wir suchen hier Quartier bei gastfreundlichen Belgiern.
4. Tag  – Mittwoch von Villers-le Temple nach Huy (ca 15 km)
Nach dem wieder morgentlichen Auf und Los geht es über Outrelouxhe nach Huy.
Auf dem Campingplatz bauen wir unsere Nachtquartier.
5. Tag – Donnerstag von Huy nach Andenne (ca. 19 km)
Los geht es mit Frühstück, Einpacken und Aufbrechen über St. Leonhard, Soliers, Bousalle, Andenelle nach Andenne. Hier gibt es ein Netz von Bürgern des Ortes, die Privatzimmer kostengünstig an Jakobspilger vergeben. Wir werden uns um ein solches Quartier bemühen.
6. Tag – Freitag von Andenne nach Namur (ca. 21 km)
Nach Frühstück und Danke-Schön geht es über Sclayn, Vezin, Wartet, Marche-Les-Dames, Beez nach Namur. Hier übernachten wir in der Jugendherberge.
7. Tag – Samstag von Namur nach Leffe (ca. 24 km)
Es geht nach dem Morgenritual los über Basse Fontaine, Bois-de-Villers, Riviere, Godinne, Houx, Awagne nach Leffe. Unterkunft finden wir hier in der Prämonstratenserabtei.
8. Tag  von Leffe nach Dinant (ca. 3 km) und dann mit dem Zug nach Aachen
Wir haben aber an diesem Tag Zeit und können uns ausruhen, den Abschluss des und der Wege geniessen.
Es kann uns auch so ergehen, dass wir an einer Tagesetappe hängen bleiben, länger brauchen. Wir sind nicht gehetzt. Dann verschiebt sich alles umj einen Tag und wir fahren erst am Sonntag, also am 9. Tag nach Hause. Wir machen keinen Leistungssport, sondern einen Pilgerweg.frankreichjakobsstele1

Die Übernachtungen sind sehr preiswert, wobei die Jugendherbergen (Lüttich und Namur) dabei am höchsten zu Buche schlagen. Die gemeinsame Verpflegung wird einfach sein. Wir werden jeden Tag zusammen einkaufen für Frühstück und die Pausen unterwegs. Abends werden wir einfach auf zwei Gaskochern kochen.
Was jeder daneben meint zu brauchen, kann er unterwegs kaufen, muß es aber auch selber tragen.

Die voraussichtlichen Kosten sind inclusive  Zugfahrt auf 120 Euro kalkuliert.
Das heißt pro Tag maximal 13,40 Euro.
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt: maximal 5 Teilnehmer und ich.

Willst Du noch mehr wissen, drüber reden, erfahren? Frag Julia oder mich. Entscheiden kannst du immer noch. Ich gehe auf jeden Fall auch allein.
Wenn Du aber schon jetzt weißt, du möchtest mit: Dann die Anmeldungen bitte an mich mailen mit deinen persönlichen Daten: Name, Adresse, Telefon, Geburtsdatum.
Per elektronischer Post gibt es dann mehr.

Ich bin noch hier aber dann auch mal weg…

Matthias