wir gehen,gdgtitel1
wir müssen suchen.
Aber das Letzte
und Eigentliche
kommt uns entgegen,
sucht uns,
freilich nur,
wenn wir ihm
entgegengehen.
(karl Rahner)

24 km wundervolle Landschaft

unterwegs mit Gott

begleitet vom Markusevangelium

Herr und Gott, da bin ich. Nichts als ich. Vor dir.dsci20251
Ich bringe nichts mit als mich selbst. Nichts als mich selbst.
Was wird nun geschehen mit mir, vor dir? Geschieht etwas?
Die anderen sind auch da. Jeder hat sich mitgebracht. Sich selbst. Das genügt schon an Last.
Da sind wir also da vor dir. Soviel jeder kann, ist er da.
Was noch nicht da ist von uns selber, das holen wir noch herein. Wir holen uns, so gut wir können, herein zu dir.
Wo du doch da bist. Herr und Gott, nichts als du.
Gut, Herr, wir sind zusammengeholt, hereingeholt, von draußen herein gesammelt, in deine alles hereinholende, alles in sich sammelnde Gegenwart.
(Silja Walter)

bilder und texte zum nachgehen:

( Mk 5,21-43)

wegwohin

Jesus fuhr im Boot wieder ans andere Ufer hinüber und eine große Menschenmenge versammelte sich um ihn. Während er noch am See war, kam ein Synagogenvorsteher namens Jaïrus zu ihm. Als er Jesus sah, fiel er ihm zu Füßen und flehte ihn um Hilfe an; er sagte: Meine Tochter liegt im Sterben. Komm und leg ihr die Hände auf, damit sie wieder gesund wird und am Leben bleibt. Da ging Jesus mit ihm.

+

Herr, lehre mich schweigen. In mir ist so viel Lärm. Meine Gedanken sind verwirrt von der Unruhe des Tages.
Bilder bedrängen mich, Nachrichten, Meinungen, Auseinandersetzungen, Erlebnisse und Wünsche.
Sie fordern mich, sie ergreifen mich, sie zerstreuen meine Kräfte.
Herr, lehre mich Abstand gewinnen von mir selbst und von den Dingen, die mir wichtig scheinen.
Herr, gib mir Kraft zur Konzentrationdsci2040
Ich schließe meine Augen. Ich atme die Stille in mich hinein.
Ich gehe weit von mir weg.
In Deinem Schweigen finde ich mich wieder. Dort bin ich Dein.
+

Viele Menschen folgten ihm und drängten sich um ihn.Darunter war eine Frau, die schon zwölf Jahre an Blutungen litt. Sie war von vielen Ärzten behandelt worden und hatte dabei sehr zu leiden; ihr ganzes Vermögen hatte sie ausgegeben, aber es hatte ihr nichts genutzt, sondern ihr Zustand war immer schlimmer geworden. Sie hatte von Jesus gehört. Nun drängte sie dsci20461sich in der Menge von hinten an ihn heran und berührte sein Gewand. Denn sie sagte sich: Wenn ich auch nur sein Gewand berühre, werde ich geheilt.Sofort hörte die Blutung auf und sie spürte deutlich, dass sie von ihrem Leiden geheilt war. Im selben Augenblick fühlte Jesus, dass eine Kraft von ihm ausströmte, und er wandte sich in dem Gedränge um und fragte: Wer hat mein Gewand berührt? Seine Jünger sagten zu ihm: Du siehst doch, wie sich die Leute um dich drängen, und da fragst du: Wer hat mich berührt? Er blickte umher, um zu sehen, wer es getan hatte. Da kam die Frau, zitternd vor Furcht, weil sie wusste, was mit ihr geschehen war; sie fiel vor ihm nieder und sagte ihm die ganze Wahrheit. Er aber sagte zu ihr: Meine Tochter, dein Glaube hat dir geholfen. Geh in Frieden! Du sollst von deinem Leiden geheilt sein.

+

dsci2030

Jesus Christus, jeder von uns dürstet nach der zärtlichen Zuneigung Gottes.
Doch unsere Schwerfälligkeit und Verletzlichkeit halten uns manchmal fern von der Quelle der Anbetung, fern von der staunenden Bewunderung unseres ganzen Wesens.
Und wir vergessen, dass du uns als erster liebst.
Du lässt deine zärtliche Zuneigung in der Fülle des Vertrauens derer entdecken, die du uns anvertraut hast, selbst bis in ihre Dunkelheit hinein.
Du Christus, lebst verborgen im Menschen.
(Roger Schutz)
see

Während Jesus noch redete, kamen Leute, die zum Haus des Synagogenvorstehers gehörten, und sagtendsci2034 (zu Jaïrus): Deine Tochter ist gestorben. Warum bemühst du den Meister noch länger? Jesus, der diese Worte gehört hatte, sagte zu dem Synagogenvorsteher: Sei ohne Furcht; glaube nur! Und er ließ keinen mitkommen außer Petrus, Jakobus und Johannes, den Bruder des Jakobus. Sie gingen zum Haus des Synagogenvorstehers. Als Jesus den Lärm bemerkte und hörte, wie die Leute laut weinten und jammerten, trat er ein und sagte zu ihnen: Warum schreit und weint ihr? Das Kind ist nicht gestorben, es schläft nur. Da lachten sie ihn aus. Er aber schickte alle hinaus und nahm außer seinen Begleitern nur die Eltern mit in den Raum, in dem das Kind lag. Er fasste das Kind an der Hand und sagte zu ihm: Talita kum!, das heißt übersetzt: Mädchen, ich sage dir, steh auf!Sofort stand das Mädchen auf und ging umher. Es war zwölf Jahre alt. Die Leute gerieten außer sich vor Entsetzen. Doch er schärfte ihnen ein, niemand dürfe etwas davon erfahren; dann sagte er, man solle dem Mädchen etwas zu essen geben.

+

strichcode2Gott, ich spreche deinen Namen in die Dunkelheit, in das Dunkel meiner Angst, in die Finsternis meiner Schuld, in die Not meiner Fragen und Zweifel.
Gott, ich lege in diesen Namen mein ganzes Vertrauen, meine Hoffnung auf Geborgenheit, meine Sehnsucht nach einem Du, mein Verlangen, angenommen zu sein.
Gott, dein Name hat in mir ein vertrautes Echo, es antwortet in mir meine Einsamkeit auf dich, es antwortet in mir meine Verlorenheit auf dich, es antwortet in mir mein kleines armseliges Ich.
Denn frage ich nach mir, so stoße ich auf dich, verliere ich mich, so fehlst du mir.
Ich bin nicht ohne dich.
(Alfons Höfer)

dsci20553

die route zum nachverfolgen:


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