It’s all about trust

It’s all about trust

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Von Sara Müller

Zunächst die Fakten. Prag. Jahreswechsel 2014/2015. Die Gemeinschaft von Brüdern aus Taizé in Frankreich und 36.000 Jugendliche aus ganz Europa sind zu Gast in Tschechien.

Das Treffen geht über 5 Tage, die geprägt sind von drei Gebeten am Tag, Leben in einer Gastfamilie, ein Angebot an verschiedenen politischen, spirituellen und kreativen Workshops. Auch die Gebetsform der Brüder ist eine ganz besondere. Stark geprägt durch meditative Gesänge und zehnminütige Stille. Ein Freund von mir fasste es so zusammen: „So ein Wahnsinnsgefühl, wenn einfach mal tausende von Menschen gleichzeitig den Mund halten!“

Auch ich habe mich auf die Reise begeben. Zu Hause in Dresden habe ich meinen Rucksack gepackt. Was auf keinen Fall fehlen durfte: Vorfreude, lange warme Unterwäsche, ein Stollen als Gastgeschenk, Neugier und Vertrauen.

Die Zeit in Prag ist geprägt von den unterschiedlichsten Begegnungen, sei es die Begegnung mit den anderen Jugendlichen, die Begegnung mit der tschechischen Kultur, der Gastfreundschaft der Gastgemeinde oder auch die Begegnung mit dem Boden, wenn die Kälte für Glatteis sorgt.

IMG_5473Besonders berührt hat mich die Begegnung mit Sr. Anna-Rosa und Sr. Emanuela. Zwei Franziskaner Schwestern, die neun meiner Freunde und mich bei sich zu Hause aufgenommen haben. Die Begegnung mit ihnen war von sehr viel Liebe, Lachen, Freude und Vertrauen geprägt, auch wenn oft babylonische Sprach-Verschiedenheiten für erschwerte Kommunikation sorgten.

Unterhaltungen wurde so zum Rätsel-Spaß und da wo selbst die Hände und Gesten nicht mehr weiter wussten, wurde zu Serviette und Stift gegriffen und erklärend aufgemalt was erzählt werden wollte.

An unserem Tisch des Vertrauens sprach man polnisch, tschechisch, englisch, italienisch, spanisch und deutsch, verstanden wurde mit dem Herzen.

Eine große Frage des Treffens war: wie alle gemeinsam einen Weg der Solidarität und des Friedens gehen können?

Bei dieser Frage spielt immer wieder das Vertrauen eine große Rolle. Nicht Angst prägt das Aufeinandertreffen, sondern Vertrauen. Vertrauen, dass der Andere mir nichts Böses will, sondern die Begegnung mit ihm eine Bereicherung ist.

In dem Fall berührt mich persönlich, das Zeichen, das hier in Prag gesetzt wird. Tausende Menschen öffneten nicht nur ihre Haustüre, um fremde Jugendliche aufzunehmen, sondern auch ihre Herzen.

Auch bei den Treffen mit den Jugendlichen verschiedenster Herkunft, spürt man den gemeinsamen Hunger nach Friede, nach einer neuen Solidarität und Verbundenheit.

Schon jetzt eint uns der eine Gott, der Glaube an ihn und das Vertrauen darauf, dass auch in der heutigen Zeit ein friedliches Miteinanderleben möglich ist. Ich bin froh, um dieses Zeichen, denn es gibt mir neue Hoffnung und zeigt wie wichtig es sein kann einfach zu Vertrauen und den Mut zu haben, auch dem Fremden gegenüber offen zu sein.

Diese Offenheit fand für mich beim Fest der Nationen am Silvesterabend seinen Höhepunkt. Überall in Prag in den verschiedensten Gemeinden, wurde an diesem Abend zusammen ins neue Jahr rein gefeiert. Immer etwa hundert Jugendliche aus verschiedenen Ländern feiern gemeinsam und jede Nation zeigt etwas Typisches aus ihrem Land. So wurden polnische Lieder gesungen, auf kroatisch getanzt, in einem Quiz erfuhren wir einiges über die italienische Baukunst und lernten mehr über Slowenien und seine Einwohner! Wir Deutschen sangen ein Lied vom kleinen grünen Kaktus und zeigten einen lustigen Tanz.

Besonders schön war die kleine Showeinlage unserer tschechischen Gastgeber, in einem kleinen Puppentheater erzählte der humorvolle Priester, der Gastgemeinde, etwas zur Entstehung der selbigen.

IMG_5522Jetzt, wo es für mich auf den Heimweg geht, lasse ich nur eins zurück, den Stollen, er ist für die Franziskaner Schwestern als Dankeschön für ihre Liebe und Gastfreundschaft, aber viel mehr noch nehme ich mit nach Hause, schöne Erinnerungen, Freundschaften, Ruhe, Kraft was zu Bewegen, Hoffnung und vor allem eine Botschaft, die von seiner Liebe erzählt, eine Botschaft, die geteilt werden will.

Ostern guckt schon zwischen den Grashalmen hervor…

Joshie…deshalb wollen wir am Donnerstag 21.03. um 17.00 h beim leckeren FSK erträumen, planen und vorbereiten wie Ostern dieses Jahr werden soll. Außerdem wird es spannend, denn die neue Gemeindeteamwahl steht an. Wir suchen noch Kandidaten und Wahlhelfer!

Außerdem stehen Öffnungszeiten, Kekse und Sonnenschein auf dem Programm.

 

Bis Donnerstag!

Euer Gemeindeteam

Kirchenwanderung Teil 2

Nachdem wir vergangenen Sonntag bei den Altkatholiken zu Besuch waren, wollen wir uns diesen Sonntag, den 03.03., auf den Weg in die vineyard Gemeinde Aachens machen. Der Gottesdienst beginnt um 10.30 h anschließend wird ein gemeinsames Mittagessen angeboten.

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Die Kirche ist zu finden in der Liebigstraße 10,  52070 Aachen.

Der heilige Geist begleitet uns, du auch?

Wie viele Brote habt ihr?

Am Sonntag 03.03.2013 wollen wir gemeinsam Brot backen, Worte teilen und auf die Suche gehen.

Wir treffen uns um 18.00 uhr in der Küche, im Gottesdienstraum, in der Innenstadt, in kafarna:um in Aachen, vielleicht mit Antworten, aber auf Hungertuch_2013_Ausschn2jedenfall mit jede Menge Fragen?!

eure Simone und Sara

deine helfenden Hände sind gefragt am 23.02. ab 16.00 uhr

hallo liebe kafarna:um-Menschen!

Ich will euch herzlich einladen, diesen Samstag die neue Deko für den Gottesdienstraum zu basteln.
Eine Idee zur Gestaltung ist da, aber eure Kreativität ist trotzdem gefragt.
Wer Zeit und Lust hat, um vier Uhr am Samstag gehts los!

Denkt am besten an alte Klamotten und gute Laune!

Ich freu mich auf euch,

eure Svenja